FDP Leimen

Kreisstraßen: Kein Investitionsstau im Rhein-Neckar-Kreis

v.l.n.r.: Bärbel Seemann, Dietrich Herold, Heinz Jahnke, Hartmut Kowalinski, Claudia Felden

Alljährlich im Frühjahr touren die Mitglieder des Kreistagsausschusses für Umwelt, Wirtschaft und Verkehr durch den Rhein-Neckar-Kreis, um sich ein Bild von solchen Kreisstraßen zu machen, die saniert werden oder bei denen eine Sanierung oder gar ein Neubau ansteht. Ebenfalls einmal im Jahr treffen sich die Mitglieder der FDP-Kreistagsfraktion mit der Amtsleitung des Straßenbauamtes, um sich aus erster Hand über laufende und geplante Projekte und deren Fortschritt zu informieren, aber auch, um Anregungen aus der Bevölkerung vorzubringen oder Anträge vorzubereiten.

In der jüngsten Zusammenkunft mit Amtsleiter Matthias Fuchs, dessen Stellvertreter Ralf Böhm und Referatsleiterin Betrieb Sandra Wohlrab ging es neben dem „Deckenprogramm“, also den planmäßigen Straßendeckenerneuerungen, und dem abschnittsweisen Ausbau des Radwegenetzes insbesondere um einen Vorschlag zur Entlastung der Ortsdurchfahrt Hirschberg-Großsachsen. Technisch ist die dortige Situation „austherapiert“, meinte AL Fuchs. Eine Umgehung bedürfe einer politischen Entscheidung. Hier sei die Gemeinde in der Pflicht.

Auch der Streckenabschnitt beim Segelflugplatz in Hockenheim wurde thematisiert. Der Kreis sei hier „Nutznießer“ des Hochwasserdammes, so AL Fuchs. Eine Erhöhung des Dammes sei Landesobliegenheit. Die Realisierung eines Fahrradweges wäre auf einem Vordamm denkbar.

Schließlich wurde – trotz sommerlicher Temperaturen – auch der Winterdienst angesprochen. Im Rhein-Neckar-Kreis kommt zunehmend Salzsole statt Streusalz zum Einsatz. Problematisch sind die starken winterlichen Temperaturschwankungen der letzten Jahre. Reifglätte tritt weitaus häufiger auf als liegenbleibender Schnee. Die Beauftragung von Fremdfirmen gestalte sich zunehmend schwieriger, weil aufgrund dieser klimatischen Situation der Winterdienst nicht lukrativ sei, da Gerätschaft und Fuhrpark vorgehalten und nur relativ selten eingesetzt werden können. Somit habe der Winterdienst – gesetzliche Pflichtaufgabe – seinen hohen Preis. Dank guter Vorhersagen und Planung habe er bislang aber funktioniert.

Die FDP-Kreistagsfraktion, so Vorsitzende Claudia Felden, wisse um die Expertise und das Engagement der Mitarbeiter(innen) im Straßenbauamt. Auch sei die vorausschauende Planung der jährlichen Investitionen anzuerkennen, da dadurch die Kreisstraßen langfristig „gut in Schuss“ gehalten werden. (DH)

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