FDP Leimen

Friedhof ist nicht gleich Friedhof

Es ist eine Zeit der dunklen Tage. Im November erinnern wir uns besonders an unsere Verstorbenen und Gedenktage wie Allerheiligen – Allerseelen – Volkstrauertag – Totensonntag – (Buß- und Bettag)

Bei Gesprächen mit unseren Mitgliedern, Trauernden und Friedhofbesuchern kamen wir von seitens der FDP Leimen zu der Erkenntnis, dass da die Vorstellungen der Hinterbliebenen und das Bestattungsgesetzt einer Gemeinde oftmals nicht konform gehen.

Folgende Bestattungen sind in unserem Kulturkreis geläufig und bekannt: Erd-, Feuer-, See-, Waldbestattungen, Aschestreuwiese als alternative Grabstätte und anonyme Grabstätten.

Die Bestattungsform der Baumbesttattung ist eine relativ neue Möglichkeit der Beisetzung, deren Nachfrage steigt.

5872 - Waldfriedhof DiljeEin Baumgrab kann z. B. auch auf dem Waldfriedhof in Leimen-St. Ilgen erworben werden. Bei der Baumbestattung werden die sterblichen Überreste des Verstorbenen im Krematorium eingeäschert, anschließend wird die Asche in einer biologisch ab-baubaren Urne direkt zu den Wurzeln eines Baumes beigesetzt. Einen Urnengrabstein gibt es an einem Baumgrab nicht – nur eine Steintafel an den Wurzeln eines Baumes kennzeichnet die Grabstelle. Ebenso ist bei Baumbestattungen keine Bepflanzung / Dekoration vorgesehen. Um dem Wunsch vieler Menschen nach einer naturnahen Bestattung nachzukommen, wird bei Baumgräbern alles so natürlich wie möglich belassen.

Zur Verfügung stehen entweder ein Baum für eine einzelne Person oder ein so genannter Gemeinschafts-baum. Ein Familienbaum oder Freundschaftsbaum ist die letzte Ruhestätte für ganze Familien oder Freundeskreise, an denen in der Regel bis zu vier Personen beigesetzt werden können. Das Baumgrab wird in der Regel für eine relativ lange Ruhezeit genutzt, die bis zu 100 Jahre betragen kann. Die Ruhezeit für Erdgräber zur Urnenbeisetzung oder Sargbestattung auf einem Friedhof liegt vergleichsweise meist bei 20 bis 30 Jahren.

Baumgräber erfordern nahezu keinen Pflegeaufwand, da der Sinn einer solchen Naturbestattung gerade darin liegt, die natürliche Umgebung, in der ein geliebter Mensch seine letzte Ruhestätte gefunden hat, so wenig wie möglich zu verändern. Das gesamte Areal wird durch den Träger insofern gepflegt, dass das Baumgrab nicht überwuchert. Somit fallen für Sie als Hinterbliebene bei einer Baumbestattung keine Grabpflegekosten an. Auch sind Wege und Spaziergänge über das Areal der Baumgräber aus Gründen der Pietät nicht vorgesehen. Der Gedanke, dass die sterblichen Überreste des geliebten Menschen auf diese Weise in den Kreislauf der Natur zurück geführt werden, ist für viele tröstlich.

Helga Bender

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Seitengestaltung: SUSI Technology GmbH, Leimen

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