FDP Leimen

FDP-Kreisräte beim SPHV in Wiesloch

v.l.n.r.: Samuel Stein, Dietrich Herold, Rudi Heger, Claudia Felden, Hartmut Kowalinski, Manfred Schöniger, Heinz Jahnke

Auf Initiative von Kreisrat Heinz Jahnke (Hockenheim) informierten sich die FDP-Kreisräte über die Arbeit des Sozialpsychiatrischen Hilfsvereins Rhein-Neckar e.V. (SPHV) in Wiesloch. Manfred Schöniger, Samuel Stein und Stefan Krauth vom SPHV stellten die vier umfangreichen Leistungsfelder Ambulante Dienste, Voll- und Teilstationäre sowie Offene Angebote vor. Ca. 1 % der Bevölkerung sei von psychischen Erkrankungen betroffen. Die Ambulanten Dienste umfassen verschiedene Angebote betreuten Wohnens für psychisch Erkrankte sowie den Sozialpsychiatrischen Dienst, der für den mittleren und südlichen Rhein-Neckar-Kreis mit rund 185 000 Einwohnern zuständig ist.

Die vollstationären Angebote erstrecken sich auf das therapeutische Wohnheim in Wiesloch mit mehreren Häusern und Wohnungen mit jeweils durchschnittlich fünf Wohnplätzen. Außerdem wird seit 1996 ein „Klientenbudget“ angeboten. Dort werden vorrangig chronifiziert psychisch kranke und seelisch behinderte Menschen aufgenommen und betreut. Breit und vielfältig aufgestellt sind die teilstationären Angebote. Hier finden die Klienten eine möglichst flexible niederschwellige Beschäftigungs- und Tagesstruktur. D

as geht über stundenweise Beschäftigung mit Zuverdienst in unterschiedlichen Bereichen – etwa in der Betriebsstätte einer ehemaligen Druckerei – über günstigen Mittagstisch im öffentlichen Restaurant „Alte Schuhfabrik“ bis hin zu Trainings lebenspraktischer Fähigkeiten und Kreativangeboten. Die Offenen Angebote findet man in Tagesstätten und vier Freizeitclubs (neben Wiesloch auch in Neckargemünd und Hockenheim), in Angehörigen- und Selbsthilfegruppen. Den SPHV gibt es seit 42 Jahren. Er wurde von Mitarbeiter(inne)n des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden gegründet mit dem Ziel, gemeindliche Hilfen für chronisch psychisch Kranke im RNK nachhaltig zu etablieren.

Nach der Besichtigung der Werkstätten und der Räume des Sozialpsychiatrischen Dienstes schloss sich die Fraktionssitzung im gastronomischen Teil des SPHV zur Vorbereitung der Kreistagssitzung an. Das öffentliche Restaurant „Alte Schuhfabrik“ gibt es seit fast 20 Jahren. Ein Besuch lohnt in jeder Hinsicht. Werktäglich werden je zwei Gerichte zum Preis von 4,90 € angeboten ([email protected]). Fraktionsvorsitzende Claudia Felden dankte für die sehr informative Führung und die Darstellung des SPHV-Leistungsspektrums sowie für die Beantwortung zahlreicher Fragen der Fraktionsmitglieder. (DH)

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